Fixierpuder im Jahr 2026: Neuheiten für ein mattes Finish

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Fixierpuder im Jahr 2026: Neuheiten für ein mattes Finish

Haben Sie Probleme mit einer glänzenden T-Zone und verlaufendem Make-up? Entdecken Sie die neuen transparenten und aufhellenden Fixierpuder von Max Factor, Artdeco und Vichy und erfahren Sie, wie sie sich von älteren Generationen unterscheiden.

Warum Make-up im Laufe des Tages glänzt und verläuft

Am Morgen sieht die Haut ebenmäßig aus, der Farbton passt und das Make-up hält genau dort, wo es soll. Doch gegen Mittag zeigt sich der erste Glanz auf Stirn und Nase, am Nachmittag sammelt sich die Deckschicht in feinen Linien um die Augen und am Abend ist klar, dass vom ursprünglichen Finish nicht mehr viel übrig ist. Meistens liegt das nicht an einem Fehler beim Auftragen – es ist eine normale Reaktion der Haut auf das, was im Laufe des Tages mit ihr passiert.

Der Glanz wird hauptsächlich durch Hautfett verursacht. Die Talgdrüsen arbeiten ununterbrochen und ihre größte Konzentration befindet sich in der sogenannten T-Zone, also auf Stirn, Nase und Kinn. Das Fett dringt allmählich durch die Make-up-Schicht an die Oberfläche, stört ihre Integrität und erzeugt eine Lichtreflexion, die wir als Glanz wahrnehmen. Dabei betrifft dies nicht ausschließlich fettige Haut: Auch Haut, die sonst eher trocken ist, hat oft eine ausgeprägtere T-Zone, weshalb der Glanz zuerst dort auftritt.

Der zweite Faktor ist die Umgebung. In klimatisierten Büros wechselt die trockene Innenluft mit der Wärme draußen, im Winter das Heizen mit der Kälte. Die Haut reagiert individuell auf diese Schwankungen – bei manchen trocknet sie aus und das Make-up hält ungleichmäßig, bei anderen wird die Fettproduktion verstärkt. Fügen Sie Feuchtigkeit beim Sport, Reisen oder einem ganzen Tag in der Stadt hinzu und Sie haben die Erklärung, warum das gleiche Make-up am Donnerstag bei einem Meeting anders hält als am Samstag bei einer Hochzeit.

Der dritte Punkt ist Bewegung. Das Gesicht steht keine Minute still: Sie sprechen, blinzeln, lächeln, stützen Ihr Kinn auf die Hand, halten das Telefon ans Gesicht. Dadurch verschiebt sich das Make-up in Bereiche, wo die Haut natürliche Falten hat – in die Linien um die Augen, in die Nasolabialfalte, unter die Augenbrauen. Von dort ist es nur ein kleiner Schritt zum Eindruck, dass das Make-up „verlaufen“ ist, obwohl es in Wirklichkeit nur dorthin gewandert ist, wohin die Mimik es getragen hat.

Bevor Sie also zur Fixierung greifen, lohnt es sich, genau zu benennen, was bei Ihnen zuerst passiert:

  • Glanz auf Stirn und Nase schon am Vormittag, der Rest des Gesichts bleibt in Ordnung – klassische Talg-T-Zone;
  • Make-up sammelt sich in feinen Linien um die Augen und in Lachfalten – Kombination aus Mimik und zu dicker Schicht;
  • Farbton verdunkelt sich nach ein paar Stunden oder verschiebt sich in einen wärmeren Ton – Reaktion des Make-ups auf Fett;
  • Deckkraft verschwindet stellenweise, vor allem dort, wo Sie das Gesicht berühren oder sich abstützen – mechanisches Abwischen.

Fixierpuder wird oft als Ergänzung angesehen, die am Ende aufgetragen wird, wenn noch Zeit bleibt. In Wirklichkeit handelt es sich um eine eigene Kategorie mit eigener Logik. Kompakter Puder älterer Generationen sollte vor allem abdecken und den Hautton ausgleichen, daher enthält er Pigment und wird mit einem Schwämmchen oder Schaumapplikator aufgetragen. Fixierpuder hat eine andere Aufgabe: die bereits aufgetragene Schicht zu fixieren, den Glanz zu reduzieren und das Make-up an Ort und Stelle zu halten. Daher ist er meist transparent oder nur sehr leicht getönt, hat eine feinere Partikelstruktur und wird luftig, nicht flächig aufgetragen.

Daraus ergibt sich auch eine andere Logik bei der Auswahl. Bei kompaktem Puder geht es vor allem um den Farbton, der zum Hautton passen muss. Bei Fixierpuder sind die Partikelstruktur, der Grad der Mattierung und das Verhalten des Puders auf trockener oder fettiger Haut wichtiger – also Eigenschaften, die man im Geschäft nicht anhand der Farbe in der Verpackung erkennen kann. Genau diese Unterschiede werden wir im Artikel genauer betrachten, einschließlich der Art und Weise, wie die Neuheiten des Jahres 2026 von Marken wie Max Factor, Artdeco und Vichy an die Fixierung herangehen.

Die neue Generation von Fixierpudern: Was hat sich verändert?

Vor ein paar Jahren bedeutete der Kauf eines Fixierpuders vor allem die Suche nach dem richtigen Farbton. Der Puder sollte mattieren, verhielt sich aber wie die zweite Hälfte des Make-ups – er fügte Deckkraft hinzu, setzte sich in feinen Linien ab und hinterließ auf dunklerer Haut einen grauen Schleier. Die aktuellen Neuheiten haben eine andere Aufgabe: Sie sollen das Make-up an Ort und Stelle halten und den Glanz ausgleichen, ohne farblich einzugreifen.

Feinere Texturen statt zusätzlicher Deckkraft

Ein wesentlicher Fortschritt ist die Feinheit der Partikel. Die heutigen Fixierpuder haben eine mikronisierte Textur, die sich in einem dünnen Film über die Haut legt und sich weniger in den Poren absetzt. Damit einher geht die zweite Veränderung – viele Neuheiten profilieren sich als Blur-Puder. Sie streuen das Licht so, dass Übergänge und Hautstruktur optisch weicher wirken, ohne dass der Puder eine weitere Farbschicht hinzufügt. Man erkennt es daran, dass die Haut nach dem Abpudern matt und ausgeglichen aussieht, nicht mehlig.

Auch die Art und Weise, wie der Puder im Laufe des Tages arbeitet, hat sich verändert. Die Formulierungen sind leichter, sodass sie wiederholtes Nachpudern vertragen, ohne dass das Make-up zu bröckeln beginnt oder trockene Stellen betont werden. Wenn Sie in der Vergangenheit unangenehme Erfahrungen mit Pudern gemacht haben, lohnt es sich, der Kategorie eine zweite Chance zu geben – texturmäßig handelt es sich oft um einen völlig anderen Produkttyp.

Transparent und No Color: Was bedeuten diese Bezeichnungen?

In der Kategorie Puder tauchen immer häufiger Varianten auf, die als transparent, translucent oder no color beschrieben werden. Alle drei Bezeichnungen zielen auf dasselbe ab: Der Puder enthält nur ein Minimum an Pigmenten, sodass er sich nach dem Einarbeiten in die Haut farblich nicht bemerkbar macht. Der praktische Nutzen ist zweifach. Zum einen müssen Sie nicht auf die Übereinstimmung des Farbtons mit dem Make-up achten, zum anderen kann ein solcher Puder mehrere Hauttöne in einem Haushalt bedienen – und den Concealer, den Sie sich unter die Augen aufgetragen haben, nicht übertönen.

Eine Einschränkung sollte man im Voraus kennen: Farblose Puder werden sparsam aufgetragen. Eine stärkere Schicht kann auf Fotos mit Blitz wie ein heller Schleier wirken und auf trockener Haut schuppige Stellen betonen. Eine dünne Schicht, die mit einem fluffigen Pinsel aufgetragen wird, verhindert dies in den meisten Fällen.

Lose oder gepresste Form

Beide Formen erfüllen im Prinzip dasselbe, unterscheiden sich jedoch in der Anwendung:

  • Loser Puder hat eine feinere Textur und verteilt sich besser auf größeren Flächen. Er eignet sich für die morgendliche Fixierung zu Hause, für Zonen, die zuerst glänzen – Stirn, Nase und Kinn – und zum Andrücken des Puders mit einem Schwämmchen über dem Concealer.
  • Gepresster Puder ist kompakt, meist mit Spiegel und Applikator, sodass er sich gut in der Handtasche und unterwegs verwenden lässt. Er ist praktischer zum Nachpudern während des Tages, wenn Sie schnell den Glanz ausgleichen möchten, ohne eine neue Schicht aufzubauen.

Wann farbloser und wann getönter Puder?

Farbloser Puder macht überall dort Sinn, wo die Farbe bereits durch die Schicht darunter geregelt wird. Wenn Sie Make-up oder Concealer aufgetragen haben und es nur fixieren und mattieren möchten, würde ein getönter Puder das Ergebnis unnötig abdunkeln oder den Farbton verändern, den Sie morgens getroffen haben. Die farblose Variante ist auch im Sommer die sicherere Wahl, wenn die Haut gebräunt ist und sich der Farbton des Make-ups schneller ändert als der Puderbestand.

Getönter Puder hingegen ist nützlich, wenn er auch einen Teil der Arbeit des Make-ups übernehmen soll. Er gleicht den Hautton leicht aus, deckt kleine Rötungen ab und kann an einem hektischen Morgen die gesamte Deckschicht ersetzen. Aus dem Sortiment kommt diesem Anspruch zum Beispiel der L'Oréal Paris True Match Super-Blendable Powder nahe, der auf Farbtöne abgestimmt ist und eher wie ein leichtes Kompakt-Make-up als wie eine reine Fixierung wirkt.

Einfacher Leitfaden: Je mehr Produkte Sie unter dem Puder haben, desto eher sollten Sie zum farblosen greifen. Je mehr der Puder ersetzen soll, desto sinnvoller ist die getönte Variante.

Transparente Neuheiten von Max Factor und Artdeco

Transparente Fixierpuder haben einen großen Vorteil: Sie müssen sich keine Gedanken über den Farbton machen. Sie fügen keine Farbe oder Deckkraft hinzu, sondern fixieren nur das, was Sie darunter aufgetragen haben. In dieser Kategorie gibt es zwei Neuheiten, die Aufmerksamkeit verdienen – Max Factor Facefinity Pro Blur Longwear Setting Powder Translucent und Artdeco No Color Setting Powder 12 g. Jede von ihnen zielt auf etwas anderes ab, daher lohnt es sich, sie nebeneinander zu betrachten.

Max Factor Facefinity Pro Blur Longwear Setting Powder Translucent

Facefinity Pro Blur setzt die bekannte Facefinity-Reihe fort und sein Name deutet darauf hin, wohin es geht: zu einem verschwommenen, samtigen Finish, das harte Übergänge des Make-ups und kleine Unebenheiten der Haut weichzeichnet. Der Puder ist transparent, sodass Sie keine Übereinstimmung mit dem Unterton suchen müssen – ein Vorteil vor allem bei dunklerer Haut, wo weiße Puder gerne einen grauen Schleier hinterlassen. Die Bezeichnung „longwear“ verweist auf die lange Haltbarkeit, daher eignet er sich eher für einen Tag mit mehreren Abschnitten als für eine Stunde vor dem Theaterbesuch.

Wann Sie ihn verwenden sollten:

  • für einen langen Arbeitstag, an dem Sie das Make-up morgens fixieren und dann nur noch die T-Zone kontrollieren möchten,
  • wenn Sie scharfe Kanten um die Nase oder an den Übergängen von Wangen und Kiefer bei Ihrem fertigen Make-up stören,
  • für Fotos und Videotelefonate, bei denen ein verschwommenes Finish natürlicher wirkt als ein starkes Mattieren.

Artdeco No Color Setting Powder 12 g

Der Name „No Color“ ist wörtlich zu nehmen: Der Puder ist farblos und seine einzige Aufgabe besteht darin, das Ergebnis zu fixieren, ohne etwas zu überfärben. Die Verpackung mit einem Gewicht von 12 g ist für einen Fixierpuder großzügig – er wird in einer dünnen Schicht aufgetragen, sodass eine Packung in der Regel mehrere Monate hält. Artdeco zielt damit vor allem auf präzise Arbeit ab: zur Fixierung des Concealers unter den Augen, um die Nase herum oder für den Lippenstift, dessen Haltbarkeit Sie verlängern möchten.

Wann Sie ihn verwenden sollten:

  • zur Fixierung des Concealers unter den Augen, wo Sie das Risiko des Absetzens in feinen Linien minimieren möchten,
  • wenn Sie keine Farbkorrektur benötigen, sondern nur das Make-up an Ort und Stelle halten möchten,
  • für ein schnelles Mattieren der T-Zone während des Tages, wenn Sie einen kleinen Pinsel dabei haben.

Worin sie sich unterscheiden

Beide Puder fallen in dieselbe Kategorie, eignen sich jedoch für etwas unterschiedliche Situationen. Wenn Sie sie nebeneinanderstellen, lassen sich die Unterschiede in drei Punkten zusammenfassen:

  • Deckkraft: Keiner von beiden fügt Deckkraft hinzu, von beiden können Sie Fixierung erwarten, nicht das Abdecken von Unvollkommenheiten. Facefinity Pro Blur arbeitet zudem mit optischer Unschärfe, sodass die Haut glatter wirkt, auch wenn darunter physisch nichts hinzugefügt wurde.
  • Feinheit der Mahlung: Je feiner der Puder, desto weniger werden feine Linien und trockene Stellen betont. Für den Bereich unter den Augen und um die Lippen herum macht daher meist die farblose Variante von Artdeco mehr Sinn, während für die Fixierung des gesamten Gesichts auch ein Puder mit Unschärfeeffekt ausreicht.
  • Hauttyp: Bei fettiger und Mischhaut schätzen Sie die lange Haltbarkeit und die Fähigkeit, Glanz in Schach zu halten. Bei trockener Haut ist es sicherer, eine dünne Schicht farblosen Puders nur auf ausgewählte Stellen aufzutragen, anstatt das ganze Gesicht zu pudern.

Preislich bewegen sich beide Neuheiten im erschwinglichen Bereich des Marktes. Max Factor gehört im Vergleich zu dekorativen Marken zur mittleren Preisklasse und bietet sich daher auch als erster Fixierpuder an, bei dem Sie erst ausprobieren, ob Ihnen ein mattes Finish zusagt. Artdeco liegt eine Stufe höher, im Premiumsegment – Sie zahlen mehr dafür, erhalten aber eine farblose Fixierung und eine Verpackung, bei der Sie nicht bald über Ersatz nachdenken müssen. Keiner von beiden gehört dabei zu den Luxus-Pudern, bei denen die Preise deutlich höher steigen.

Vichy Dermablend Covermatte: Abdeckpuder für anspruchsvolle Haut

Transparente Puder kontrollieren den Glanz, aber sie fügen keine Pigmente hinzu – und genau hier trennen sich die Wege. Wenn Sie zu Rötungen, Pigmentflecken oder ausgeprägteren Unvollkommenheiten neigende Haut haben, mattiert eine transparente Fixierung zwar die Oberfläche, lässt jedoch alles sichtbar, was Sie mit Make-up zu kaschieren versucht haben. Die Antwort ist ein Puder, der fixiert und gleichzeitig abdeckt.

Zu dieser Gruppe gehören die Neuheiten Vichy Dermablend Covermatte 45 Gold 9,5 g und Vichy Dermablend Covermatte 35 Sand 9,5 g. Es handelt sich um kompakte Puder aus der dermatologischen Reihe Dermablend, die Vichy seit langem auf Deckkraft auslegt. Der Farbton 35 Sand richtet sich an hellere bis mittlere Haut mit neutralem, sandigem Unterton, 45 Gold an mittlere Haut mit wärmerem, goldenen Unterton. Die 9,5 g Verpackung ist kompakt und passt auch in kleinere Handtaschen.

Worin unterscheidet sich der Puder vom transparenten Fixierpuder

  • Enthält Pigmente. Transparenter Puder absorbiert Talg und gleicht die Oberfläche aus, Covermatte fügt zusätzlich Deckkraft hinzu – er kann also Rötungen auch dann noch abschwächen, wenn das Make-up getrocknet ist.
  • Wird nach dem Unterton ausgewählt. Bei der transparenten Variante spielt der Farbton keine Rolle, beim Abdeckpuder jedoch schon, genauso wie beim Make-up. Deshalb gibt es zwei Farbtöne und nicht einen universellen.
  • Wird gezielt aufgetragen. Transparenter Puder wird normalerweise auf das ganze Gesicht aufgetragen, Abdeckpuder macht Sinn, auf Partien zu zielen, die im Laufe des Tages sichtbar werden – um die Nase, das Kinn, die Stirn.
  • Kann auch alleine verwendet werden. An Tagen, an denen Sie keine vollständige Deckkraft wünschen, kann er ohne Make-up darunter verwendet werden, als leichtere Korrektur.

Duo mit abdeckendem Make-up

Es bietet sich die Kombination mit Vichy Dermablend Fluid Corrective Foundation 16HR 45 Gold 30 ml an, einem flüssigen Make-up aus derselben Reihe und im gleichen Farbton. Die Logik dieses Duos ist einfach: Das flüssige Make-up gleicht den Ton im ganzen Gesicht aus, der Puder fixiert das Ergebnis und fügt dort Deckkraft hinzu, wo sie am meisten benötigt wird. Da beide Produkte aus derselben Reihe stammen, müssen Sie sich keine Gedanken machen, ob die Texturen und Untertöne harmonieren.

In der Praxis sollten Sie beachten, dass der Abdeckpuder in einer dünnen Schicht auf das flüssige Make-up aufgetragen wird. Lassen Sie die Grundlage etwas trocknen und pudern Sie erst dann – andernfalls konkurrieren die Schichten miteinander und das Finish wirkt schwer anstatt matt.

Die zweite Möglichkeit ist, Covermatte als eigenständige Tageskorrektur zu verwenden. Morgens gehen Sie nur mit Feuchtigkeit oder einer leichten Grundlage aus dem Haus, tagsüber pudern Sie dann die Stellen nach, an denen der Glanz zurückkehrt. Dieses Szenario schätzen vor allem diejenigen, die nicht den ganzen Tag über vollständige Deckkraft tragen möchten, aber dennoch nicht auf einen gleichmäßigen Teint verzichten wollen.

Für wen dieser Weg sinnvoll ist

  • Haut mit Neigung zu Rötungen, bei der transparenter Puder mattiert, aber farblich nichts verändert.
  • Pigmentierungen und Spuren der Sommersonne, die im Laufe des Tages durch das Make-up durchscheinen.
  • Mischhaut bis fettige Haut, bei der die Deckkraft um die Nase und am Kinn am schnellsten verschwindet.
  • Lange Tage mit Fotoshootings, Präsentationen oder gesellschaftlichen Anlässen, bei denen Sie eine Retusche zur Hand haben möchten, die beides gleichzeitig schafft.

Wenn hingegen Ihr einziges Thema der Glanz in der T-Zone ist und Ihr Teint ausgeglichen ist, benötigen Sie keinen Abdeckpuder – die leichtere transparente Variante erledigt die gleiche Arbeit und lässt das Make-up in seinem ursprünglichen Aussehen. Der Unterschied liegt im Ziel: Transparenter Puder bewahrt das, was Sie morgens aufgetragen haben, während Abdeckpuder noch etwas hinzufügt. Wenn Sie unsicher sind, beginnen Sie mit der transparenten Fixierung und greifen Sie erst dann zum Abdeckpuder, wenn Ihnen am Ende des Tages genau die Deckkraft fehlt, nicht die Mattheit.

Fixierungsroutine Schritt für Schritt: Puder, Pinsel, Spray

Egal, ob Sie morgens zehn Minuten oder nur drei für Ihr Make-up haben, die Reihenfolge der Schritte ist genauso entscheidend für die Haltbarkeit wie die Produkte selbst. Fixierpuder ist kein magischer Abschluss – er fungiert als eine Schicht in einer Kette, bei der die nächste Schicht nur so gut hält, wie die vorherige vorbereitet wurde. Deshalb gehen wir den Ablauf durch, so wie er im normalen Badezimmer Sinn macht, nicht im Visagistenstudio.

  1. Vorbereitete Haut. Lassen Sie die Tagescreme ein paar Minuten einziehen. Auf einer Schicht, die noch rutscht, verläuft das Make-up und der Puder haftet ungleichmäßig.
  2. Grundierung. Eine mattierende oder glättende Basis wirkt hauptsächlich in der T-Zone und um die Nase. Bei trockener Haut können Sie sie ruhig weglassen – Sie würden sich nur eine zusätzliche Schicht auftragen, die der Haltbarkeit nicht hilft.
  3. Make-up und Concealer. Tragen Sie eine dünnere Schicht auf, als Sie es vielleicht möchten. Fixierpuder zieht auch bei leichter Abdeckung an, während eine dicke Schicht eher betont wird.
  4. Fixierpuder. Tragen Sie transparenten Puder auf das gesamte Gesicht auf oder gezielt auf Stellen, die zuerst glänzen: Stirn, Nase, Kinn und den Bereich unter den Augen.
  5. Fixierspray. Der abschließende Nebel verbindet die einzelnen Schichten und nimmt dem Puder das pudrige Aussehen. Aus der Kategorie der Fixierer reicht eine leichtere Formel, wie zum Beispiel L'Oréal Paris Infaillible 3-Second Setting Mist 75 ml – es wird aus einer Entfernung von etwa zwanzig Zentimetern aufgetragen, um einen feinen Nebel zu erzeugen, keine Tropfen.

Pinsel oder feuchter Schwamm

Das Werkzeug verändert das Ergebnis mehr, als man normalerweise erwartet. Ein fluffiger Puderpinsel – zum Beispiel aus der Reihe Real Techniques – nimmt nur eine kleine Menge Produkt auf und verteilt es in einer dünnen, durchscheinenden Schicht. Er eignet sich für die flächendeckende Mattierung, wenn Sie die natürliche Hautstruktur erhalten und nur den Glanz reduzieren möchten.

Ein feuchter Schwamm arbeitet umgekehrt: Er drückt den Puder in das Make-up, sodass die Schicht fester hält und die Abdeckung kompakter wirkt. Dies ist eine Technik für Partien, die am schnellsten verlaufen, also die Umgebung der Nase, die inneren Augenwinkel und die Falte unter dem unteren Augenlid. Den Schwamm aber wirklich nur anfeuchten und gut auswringen – ein nasser Schwamm löst den Puder auf, anstatt ihn zu fixieren.

Wie viel Puder ist genau richtig

Ein mehliges Aussehen entsteht nicht durch schlechten Puder, sondern durch ein Übermaß an Produkt und eine Technik, die es im Gesicht verteilt. Drei Gewohnheiten helfen. Überschuss immer vom Werkzeug abklopfen, idealerweise an der Handkante. Puder durch Druck auftragen, nicht durch Ziehen – das Ziehen verschmiert das Make-up darunter und erzeugt Flecken. Und die zweite Schicht erst nach einer Weile hinzufügen, wenn Sie sehen, wie sich die erste gesetzt hat; Puder setzen sich auf der Haut in wenigen Minuten noch ab und was direkt nach dem Auftragen schwach aussieht, kann nach zehn Minuten genau richtig sein.

Im Laufe des Tages dann kein weiteres Make-up hinzufügen, sondern nur die T-Zone nachpudern. Wenn Sie Puder mitnehmen, hat die kompakte Verpackung gegenüber der losen Variante einen praktischen Vorteil: Sie rieselt nicht in der Handtasche und Sie können sie auch ohne Spiegel im Badezimmer verwenden.

Abschließend eine konkrete Empfehlung, die als zwei verschiedene Routinen gelesen werden kann. An normalen Tagen, an denen es hauptsächlich um ein mattes Finish und unauffällige Glanzkorrektur geht, greifen Sie zu transparentem Puder – er verändert den Farbton des Make-ups nicht, sodass Sie sich nicht auf den Hautton abstimmen müssen. An Tagen, an denen Sie auch Abdeckung und längere Haltbarkeit benötigen, lohnt sich eine farbige Abdeckvariante wie Vichy Dermablend Covermatte, die fixiert und gleichzeitig vereinheitlicht. Das komplette Angebot beider Gruppen finden Sie bei Brasty in der Kategorie Puder, wo Sie lose und kompakte Formate nebeneinander vergleichen können.