Stopp den schwarzen Punkten!

29. 4. 2021

Stopp den schwarzen Punkten!

Schwarze Punkte gehören zu jenen Hautproblemen, unter denen viele von uns zu leiden haben. Sie fallen zwar nicht so sehr ins Auge wie klassische Akne oder Pickel, aber einen Schönheitspreis ist mit Sicherheit auch nicht mit ihnen zu gewinnen. Nur, ist es überhaupt möglich, sie jemals loszuwerden? Wir kann man schwarze Punkte verhüten und wie geht man mit ihnen um, ohne dass sich die Haut dabei entzündet. Starten Sie mit uns einen Kreuzzug gegen schwarze Punkte. Wir verraten Ihnen die besten Tricks, mit denen Ihre Haut wieder geschmeidig und ohne Fehl und Tadel sein wird.

Was sind schwarze Punkte?

skin careSchwarze Punkte (Komedonen) sind deshalb so schlimm, weil es so schwer ist, sie jemals wieder loszuwerden. Wenn man mal froh ist, einen von ihnen auszudrücken, tauchen am nächsten Tag zehn neue auf. Im Kampf gegen schwarze Punkte ist es zunächst wichtig zu verstehen, wie diese Unvollkommenheiten der Haut eigentlich entstehen.

Im Grunde handelt es sich bei den berühmtberüchtigten schwarzen Punkten bzw. Mitessern um verstopfte Poren. Stellen Sie sich darunter eine Mischung aus Talg, abgestorbenen Hautzellen und Bakterien vor, die sich nach und nach in der Pore ablagern. Sobald eine ausreichende Menge an die Hautoberfläche gelangt, beginnt die Luft auf diese Mischung einzuwirken. Dank der Luft oxidiert die Mischung und bildet einen schwarzen Pfropfen. Schwarze Punkte zählen zu den offenen Komedonen. Neben diesen gibt es auch geschlossene Komedonen, die die Form weißer Knötchen haben.

Schwarze Punkte sind zumeist in der T-Zone zu beobachten, also im Bereich von Kinn, Nase und manchmal auch der Stirn. Dies hängt natürlich damit zusammen, dass die Haut in dieser Zone eine größere Menge Talg produziert und die Poren somit leichter verstopfen.

Interessanterweise haben schwarze Punkte trotz ihrer schwarzen Farbe nichts mit Schmutz zu tun hat. Sie sind also keineswegs ein Zeichen schlechter Hygiene. Leider handelt es sich hierbei um eine vererbbare Angelegenheit, mit anderen Worten: Einige neigen eben mehr zur Bildung von Mitessern als andere. Eine große Rolle spielen neben der Vererbbarkeit auch Hormone und Bakterien. Die Voraussetzung für die Entstehung schwarzer Punkte sind Akne und eine verstärkte Bildung von Hautfett. Diese unschönen Knötchen sind auch stärker bei Jungen als bei Mädchen zu beobachten. Wer aber glaubt, dass schwarze Punkte eine exklusive Begleiterscheinung der Pubertät sind, der irrt. Häufig nämlich haben auch Erwachsene mit ihnen zu kämpfen, und zu beobachten sind sie sogar auf einer reiferen Haut.

Die Entstehung schwarzer Punkte wird durch mehrere Faktoren beeinflusst

Es gibt mehrere Gründe, warum Hautporen verstopfen. Die mit Abstand häufigste Ursache ist die erhöhte Fettproduktion, die auf Hormone zurückzuführen ist. Wenn Sie das Fett nicht regelmäßig von der Haut entfernen, werden verstopfte Poren das Ergebnis sein.

Weitere Faktoren aber sind auch die richtige Wahl der Kosmetik. Wenn Sie Produkte auf der Basis von Alkohol wählen und die Haut zu heftig reinigen, wird die Haut umso fettiger. Viele Kosmetikartikel enthalten zudem sog. komedogene Komponenten, Stoffe also, die an der Verstopfung der Poren beteiligt sind. Am häufigsten trifft man auf Silikone, Mineralöle oder Kokosöl. Obwohl beispielsweise Kokosöl sicherlich kein schlechter Helfer ist, können Sie hier sehen, dass es mit Vernunft benutzt werden muss.

Nicht zu unterschätzen ist auch die richtige Lebensverwaltung – Stichworte: ungesunder Speisezettel voller Fette und Süßigkeiten, Bewegungsmangel oder ungeschütztes Sonnenbaden. Gerade übermäßiges Sonnenbaden, bei dem die Haut nicht mit Hilfe von Sonnencremes geschützt wird, kann auf die Erweiterung der Poren großen Einfluss haben. Die Haut verliert dadurch ihre Elastizität, und die Poren werden so besser sichtbar.

6 Tipps für den Kampf gegen schwarze Punkte

Die gute Nachricht lautet, dass das Vorkommen von schwarzen Mitessern auf verschiedene Weise eliminiert werden kann. Wenn verstopfte Poren Sie also zum Wahnsinn treiben und Sie es nicht schaffen, sie wieder loswerden, sollten Sie sich unsere Tipps anschauen.

BiodermaRegelmäßige Reinigung

Wie Sie schon ganz richtig ahnen, ist Prävention das beste Heilverfahren. Bei schwarzen Punkten gilt dies doppelt. Sie sollten Ihre Gesichtshaut jeden Tag reinigen, und zwar sowohl abends als auch morgens. Sie entfernen so alle Verunreinigungen, Bakterien und Hautfett – bei der abendlichen Reinigung natürlich auch das Make-up. Verwenden Sie für die Reinigung Reinigungsmilchoder Waschgel. Anschließend sollten Sie mit einem Hauttonikumdas Gleichgewicht der Haut wiederherstellen und danach eine Hautcreme benutzen. Alleine die regelmäßige Verwendung dieser drei Mittel wird zu einer erheblichen Verbesserung Ihrer Haut beitragen.

Mit dem Make-up nicht übertreiben!

Viele Frauen können sich einen Tag ohne Make-up gar nicht vorstellen. Denn Make-up kann Unvollkommenheiten überdecken und Vorzüge hervorheben. Wenn Sie aber eine problematische Haut besitzen, sollten Sie um große Aufträge der verschiedensten Tönungscremes, Puder, Highlighter und Basis-Masken einen großen Bogen machen. Alles, was diese Mittel bewirken, ist, dass Ihre Haut nicht atmen kann und leichter verstopft – ganz abgesehen davon, dass starke Aufträge überhaupt nicht natürlich aussehen. Auch ständiges Pudern tut der Haut nicht gut. Übermäßiges Fett und Glanz sollten Sie im Laufe des Tages lieber mit speziellen Tüchern abtupfen.

Kosmetik für Ihren Hauttyp

Die Entstehung von Akne und schwarzen Punkten kann durch die falsche Wahl der Hautprodukte für Ihren Hauttyp noch forciert werden. Vermeiden sollten Sie vor allem Mittel mit Alkoholgehalt. Wenn Sie dahingehend, welche Kosmetikartikel Sie benutzen sollten, einen Rat benötigen, wäre es das Beste, wenn Sie einen Besuch bei einer professionellen Kosmetikerin buchen. Die wird eine entsprechende Hautdiagnostik durchführen und Ihnen dann den geeigneten Typ der jeweiligen Produkte empfehlen.

Reinigungspflaster

Sicher haben Sie schon von jenen speziellen Klebepflastern gehört, die in nur wenigen Sekunden Verunreinigungen aus der Haut herausziehen und die Haut sichtbar reinigen können. Denken Sie aber stets daran, dass diese Variante zwar effektiv, aber nur vorübergehend ist. Doch hin und wieder können Sie durchaus auf sie zurückgreifen. Um die Effizienz eines solchen Pflasters noch mehr zu erhöhen, können Sie Ihrer Haut vor der Anwendung noch ein Dampfbad gönnen, oder aber sie applizieren es nach einem Bad.

Hautmasken und Peelings

Wahrscheinlich sind Sie im Internet auch schon auf den Hit der letzten Jahre gestoßen: die schwarzen Peel-Off-Masken. Lieber als Billigprodukte aus Fernost empfehlen wir Ihnen jedoch die Verwendung von Produkten offizieller Marken, die auf Ihrer Haut keine Lichtung hinterlassen. Die schwarzen Peel-Off-Masken nämlich können relativ aggressiv sein, und sie werden auch nicht so leicht wieder aus dem Gesicht verschwinden. Die höherwertigen Produkte aber sind durchaus in der Lage, das Fett ganz passabel aus den verstopften Poren herauszuziehen.

Ausprobieren sollte Sie auch einmal tonhaltige Masken, die weitaus schonender sind und bei denen nicht die Gefahr von Rötungen oder Reizungen der Haut besteht. Tonerde reduziert ganz ausgezeichnet die Bildung von Hautfett und reinigt die Poren tiefgreifend. Darüber hinaus wirkt er entzündungshemmend und vernichtet Bakterien.

Nicht nur eine Überproduktion von Talg, sondern auch abgestorbene Hautschuppen haben eine Verstopfung der Poren zur Folge. Effektiv entfernen können Sie diese Schuppen durch Peeling. Das ideale Peeling im Kampf gegen schwarze Punkte ist salizylsäurehaltiges Peeling. Salizylsäure nämlich ist in der Lage, in den Poren abgelagerte Verunreinigungen aufzulösen. Damit die Haut nicht zu sehr gereizt wird, sollten Sie es mit dem Peeling aber auch nicht übertreiben. Nur 1 Anwendung pro Woche reicht völlig. Nach der Applikation nicht vergessen, das Gesicht mit einer Creme zu hydratisieren.

Sonnencreme

Jede Haut muss vor der schädlichen UV-Strahlung geschützt werden. Das gilt auch dann, wenn sie fettig und problematisch ist. Die Sonne nämlich hat eine unselige Wirkung auf die Erweiterung der Hautporen. Für eine gemischte Haut sollten Sie statt zu einer Sonnencremeeher nach einer leichten Emulsion mit einer nicht allzu kompakten Gelstruktur greifen.

Was Sie auf keinen Fall tun sollten!

Das Erste, was uns einfällt, wenn wir schwarze Punkte auf der Haut entdecken, ist, diese auszudrücken. Damit es das Problem natürlich erst mal aus der Welt. Sie können damit aber auch eine Entzündung in der betreffenden Hautpore und die Entstehung eines formidablen Pickels heraufbeschwören. Ganz abgesehen davon, dass das Ausdrücken schwarzer Punkte mit den bloßen Fingern für die Haut alles andere als schonend ist. An der betreffenden Stelle kann sich leicht zu einer Rötung kommen.

Vermeiden sollten Sie auch ein zu grobes Peeling oder Kosmetikmasken, die eine aggressive chemische Zusammensetzung aufweisen, sodass Sie sich statt einer reinen geschmeidigen Haut leicht eine gereizte einhandeln werden. Ein geeignetes Rezept ist ganz bestimmt auch nicht, sich alles Mögliche auf die Haut zu schmieren und dann zu hoffen, dass das schon irgendwie gut ausgehen wird. Setzen sie besser auf eine regelmäßige Pflege und eine geringere Menge an kosmetischen Produkten.

Der letzte Ratschlag zum Thema, was Sie ganz bestimmt nicht tun sollten, ist vielleicht der wichtigste. Greifen Sie sich nie mit schmutzigen Fingern ins Gesicht! Im Laufe eines Tages bleibt ganz schön viel Schmutz und die verschiedensten Bakterien an den Händen kleben. Wenn Sie sich also unbewusst ins Gesicht greifen, verteilen Sie diese Verunreinigungen über Wangen, Stirn und Kinn.

Nehmen sie den Kampf mithilfe folgender Produkte auf

Am Ende noch ein paar Tipps zu den besten Kosmetikprodukten, die Ihnen im Kampf gegen schwarze Punkte eine große Hilfe sein können.

Filorga Oxygen-Peel Re-Oxygenating Micro-Peeling Lotion 150 ml

Das Peeling- Reinigungsgel Filorga enthält unter anderem Hyaluronsäure und Salicylsäure, die verstopfte Poren effektiv bekämpft. Sie können das Gel täglich benutzen, allerdings nur abends. Die Haut wird danach wunderschön glatt, geschmeidig und strahlend. Das Peeling ist nicht allzu grob. Sie brauchen also keine Angst zu haben, dass die Haut dadurch gereizt wird.

Bioderma Sébium Gel Moussant Purifying Cleanising Foaming 200 ml

Für die tägliche Anwendung. Sowohl morgens als auch abends können Sie das Reinigungsgel für fettige und gemischte Haut von Bioderma ausprobieren. Es hat eine milde und die Haut kaum reizende Zusammensetzung, sie enthält zudem keine Seife, sodass die Haut sie ganz ausgezeichnet verträgt. Ganz im Gegenteil, Sie finden in dem Gel Sulfatzink, das die Haut beruhigt und den Heilungsprozess unterstützt.

Nuxe Very Rose Refreshing Toning Mist 200 ml

Nach dem Waschen des Gesichts empfiehlt es sich die Haut zu neutralisieren und zu tonisieren. Hierzu dient das Reinigungstonikum als Spray von Nuxe. Es enthält Rosenwasser, das die Haut beruhigt und verfeinert, und zeichnet sich durch einen wunderschönen Duft aus. Sie können das Tonikum auch jederzeit tagsüber anwenden, sogar auf das geschminkte Gesicht. Es verleiht der Haut Hydratation und lässt sie erstrahlen.

Dermacol Black Magic Detox & Pore Purifying Peel-Off Mask 150 ml

Die beliebte schwarze Peel-Off-Maske Dermacol ist perfekt für den Kampf gegen schwarz Punkte. Tragen Sie sie in einer angemessenen Schicht auf das Gesicht auf, lassen Sie sie trocknen und schälen Sie sie ab. Achten sie nur darauf, dass Sie die Augenbrauen und den Augenbereich auslassen, denn das Abschälen kann eine schmerzhafte Angelegenheit sein. Es ist aber eine Tatsache, dass die Poren hervorragend gereinigt werden.

Dr. Hauschka Clarifying Clay Mask 90 ml

Sollten schwarze Peel-Off-Masken nicht Ihr Ding sein – sei es, weil deren Anwendung schmerzvoller ist oder weil sie die Haut reizen können –, setzen Sie am besten auf Tonerdemasken. Diese Maske von Dr. Hauschka erhalten Sie in einer Dose in Pulverform. Zur Herstellung der Maske muss das Pulver mit Wasser verrührt werden. Die Maske hilft sehr gut dabei, Hautfett zu reduzieren, sie befreit die verstopften Poren und kann diese lösen. Sie beruhigt die Haut und verhindert die Bildung von Pickeln.

Bioderma Sébium Pore Refiner 30 m

Bei der Pflege einer Haut mit schwarzen Punkten sollten Sie auch an eine entsprechende Creme denken. Ideal ist die Creme für erweiterte Poren von Bioderma, die zudem auch mattierende Wirkung hat. Nach ihrer Anwendung ist die Haut feiner, und die Poren sind weniger sichtbar. Sie reduziert die Bildung von Hautfett, wodurch sie ein Verstopfen der Poren verhindert. Die Creme hat eine leichte Struktur, sodass die Haut unter ihr atmen kann.