Wie man Lidschatten nach Augenfarbe und Hauttyp auswählt

  • MAGAZIN
  • Wie man Lidschatten nach Augenfarbe und Hauttyp auswählt

Wie man Lidschatten nach Augenfarbe und Hauttyp auswählt

Die Auswahl der richtigen Lidschatten muss nicht kompliziert sein. Es reicht, zwei Dinge zu kennen – Ihre Augenfarbe und Ihren Hautunterton. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Nuancen und Texturen finden, die Ihrem Auge natürlich schmeicheln.

Warum die Augenfarbe und der Hautton wichtig sind

Vielleicht kennen Sie das: Der gleiche Lidschatten-Ton sieht bei Ihrer Freundin fantastisch aus, wirkt aber bei Ihnen ganz anders. Das ist kein Zufall. Wie die Farbe auf dem Lid zur Geltung kommt, wird von zwei Dingen beeinflusst, die es sich lohnt, gemeinsam zu betrachten.

Die erste Achse ist die Farbe der Iris. Ein richtig gewählter Farbton kann die Augen optisch aufhellen, ihre natürliche Farbe vertiefen oder sie im Gegenteil verblassen lassen. Hier hilft eine einfache Faustregel – das Prinzip der Komplementärfarben: Töne, die sich auf gegenüberliegenden Seiten des Farbkreises befinden, heben sich gegenseitig hervor, sodass warme Töne kühlere Augen zum Strahlen bringen und umgekehrt.

Die zweite Achse ist der Hautunterton, also ob Ihre Haut eher einen warmen oder kühlen Schimmer hat. Der gleiche Farbton kann auf einem warmen und einem kühlen Unterton ganz unterschiedlich wirken.

In den nächsten Abschnitten werden wir beide Achsen im Detail betrachten und zeigen, wie man sie miteinander verbindet.

Farbtöne nach Augenfarbe: braun, grün, blau und grau

Die Farbe der Iris ist der natürlichste Anhaltspunkt, von dem Sie sich bei der Auswahl dekorativer Augen-Kosmetik leiten lassen können. Lassen Sie uns die vier häufigsten Gruppen durchgehen.

Braune Augen sind am vielseitigsten und vertragen fast alles. Warme Bronzetöne, zarte Violetttöne und cremige Farben lassen sie wunderschön erstrahlen und verleihen dem Blick Leuchtkraft.

Grüne Augen kommen im Kontrast zu roten Untertönen zur Geltung. Probieren Sie Bordeaux, Pflaumen- oder Kupfertöne aus – das Grün wirkt dadurch satter und ausdrucksstärker.

Blaue Augen werden durch warme Gegensätze zur kühlen blauen Farbe betont. Pfirsich-, Kupfer- und warme Brauntöne stehen ihnen gut und verleihen dem Blick Tiefe.

Graue Augen sind am wandelbarsten. Wärmere Rosa-Violett-Töne mildern sie, während kontrastierende dunklere Töne ihnen einen klareren Rahmen verleihen.

Betrachten Sie diese Empfehlungen als Ausgangspunkt, nicht als Regel – es hängt auch von Ihrem persönlichen Geschmack und dem Anlass ab.

Textur und Unterton der Haut: matte, satinierte und schimmernde Lidschatten

Die zweite Achse der Auswahl ist der Ton Ihrer Haut. Wir unterscheiden drei Untertöne, die Sie anhand eines einfachen Merkmals erkennen können: die Adern am Handgelenk. Blaue bis violette Adern deuten auf einen kühlen Unterton hin, grüne auf einen warmen und eine Mischung aus beiden auf einen neutralen. Zu einem kühlen Unterton passen Lidschatten mit einem gräulichen oder rosafarbenen Schimmer, zu einem warmen goldene, pfirsichfarbene und karamellfarbene. Neutrale Haut verträgt beides.

Der gleiche Farbton wirkt je nach Textur unterschiedlich. Probieren Sie die drei Grundtypen aus:

  • Matte Lidschatten absorbieren Licht, vergrößern das Lid optisch und eignen sich für die Konturierung der Lidfalte sowie für das tägliche Make-up.
  • Satinierte haben einen sanften, natürlichen Glanz und sind nahezu universell einsetzbar.
  • Schimmernde Lidschatten reflektieren Licht, verleihen dem Blick Strahlkraft und kommen auf dem beweglichen Lid bei Abendanlässen besonders zur Geltung.

Die Textur bestimmt somit den endgültigen Eindruck ebenso wie die Farbe selbst.

Wie man alles zusammenfügt und wo man beginnt

Da Sie nun beide Achsen der Auswahl kennen, bleibt nur noch, sie in einem Ablauf zu verbinden. Wir empfehlen, von oben nach unten zu gehen und keine Schritte zu überspringen.

  1. Bestimmen Sie zuerst die Richtung anhand der Augenfarbe – diese gibt Ihnen Hinweise darauf, welche Nuancen Ihre Iris am meisten zum Strahlen bringen.
  2. Passen Sie dann den gewählten Farbton an den Unterton Ihrer Haut an: Bei einem warmen Unterton wählen Sie wärmere Varianten, bei einem kühlen Unterton kühlere.
  3. Wählen Sie schließlich die Textur je nach Anlass und danach, wie viel Licht Sie auf das Lid bringen möchten.

Wenn Sie gerade erst anfangen, kaufen Sie nicht gleich zehn einzelne Lidschatten. Praktischer ist es, zu einer neutralen Palette zu greifen – sie kombiniert matte und sanft satinierte Nuancen, auf der Sie Übergänge lernen und die sowohl für den Alltag als auch für Abend-Make-up geeignet ist.

Wenn Sie Ihre Auswahl erweitern möchten, finden Sie im Angebot der dekorativen Kosmetik Lidschatten in verschiedenen Texturen und Farbfamilien, aus denen Sie nach und nach eine Kollektion zusammenstellen können, die genau zu Ihnen passt.